Church of Euthanasia

The One Commandment:
"Thou shalt not procreate"

The Four Pillars:
suicide · abortion
cannibalism · sodomy

Human Population:
SAVE THE PLANET
KILL YOURSELF



Chris Korda: Die kirche der euthanasie und ihr fuehrer

Text: Sascha Kösch aus De:Bug 02, Jan. 26, 2000

Das letzte, was wir eigentlich brauchen, sind Ideologien. Kleine oder große, ausgeklügelte oder behinderte Systeme von Gedanken und schlimmer, Bewegungssubroutinen, die auf mindestens so ungeklärte Weise miteinander zusammenhängen, so denkt man sich, wie sagen wir mal die Erde und der Mars. Kirchen haben da einen kleinen Vorteil. Der Showeffekt ist rasant größer, man weiß gleich, daß da etwas nicht stimmt. Gründet man eine, was natürlich in den Staaten um vieles leichter ist, weiß man als Mensch sofort, daß man mit einem Kindergarten von Ideen und Verführungen dealt, die jede Art von Subversion sogleich mit einer selbstauferlegten Ironie doppelt. Schließlich kann man nicht einfach so mit wohlig brummend sonorer Stimme nach Art eines Nachrichtensprechers in die Kamera sprechen mit den Worten: Hey, ich bin der Führer einer Kirche, ich bin cool. Kein Wunder auch, daß alle Versuche einer Technokirche bislang gescheitert sind. Entweder mangelt es an Ideen oder an der medienwirksamen Überzeugungskraft oder, wie im Fall von Dr. Motte und seiner Yogaassistentin, an beidem, was natürlich auch seinen, zugegeben etwas perversen, aber gerechten Reiz hat.

Chris Korda, dessen Platte “Save The Planet – Kill Yourself” auf Gigolo, Dj Hells Label, jedem so vorkam, als wäre dann doch noch mal, mitten zwischen geheiligtem Minimalismus und undifferenziertem Stumpfsinn unserer Tage ein Ufo gelandet, dessen Passagiere vorbildlicherweise nichts als Unsinn im Kopf haben, ist der Führer einer Kirche. Mit allem was dazugehört. Aufkleber, Buttons, Eintrag ins Staatsregister als gemeinnütziger Verein, schmissige Gebote, einer Erscheinung, einem sehr putzigen Gott (Abb.1), Paraden, Newsgroup, Jüngern, Webseite und Logo. Reverend Chris Korda ist, wie es sich heutzutage für ein Kirchenoberhaupt gehört, transgender, Antihumanist, Aktivist, Kummerkasten (“ask Chrissy”) und Visonär, politischer Querulant und Medienspektakel – die ganze Litanei. “Church Of Euthanasia” heißt sein skurriles Unternehmen und ihr oberstes und einziges Gebot deutet schon mehr oder weniger direkt an, daß es ihm ernst ist: “Thou shalst not procreate” (“du darfst (oder sagt man im Kirchendeutsch sollst, oder kannst nicht, oder untersteh dich zu?) dich nicht vermehren). Schluck. Dieser Mann ist für die Dezimierung der menschlichen Spezies durch effektive Nicht-Fortpflanzung. Angst. Vor allem in den Augen derjenigen die die Rentenkassen finanzieren wollen vermutlich ein Eklat. Und warum? Weil wir den Planeten (Erde, das sollte mittlerweise jeder wissen, auf dem Mars wäre eine Church Of Euthanasia richtiggehend sinnlos) zerstören. Kommt der Mensch, nimmt die Artenvielfalt pro Minute ab, die Vielgestaltigkeit macht Platz für weltweite Monokultur (s.a. Burger), die Wüste wächst (obwohl Wilhelm Reich vermutlich zur entgegengesetzten Lösung der COE gekommen wäre), kurzum: Chris Kordas Kirche wäre ein Sammelbecken für Technologiefeinde (Neo-Luddites wie die Amis sagen würden), radikale Greenpeace Splittergruppen, Europäer generell, Heideggerianer auf LSD und diverse Satanisten. Wenn dieser Mann nur nicht so ein Prankster wäre, nicht ständig mit so unglaublich irrsinnigen Aktionen auf sich aufmerksam machen würde, daß jeder halbwegs faschistisch begabte Mensch gleich entsetzt nach dem Strohalm einer klaren Ordnung rufen möchte.

Er startet einen Wahlkampf für den Unabomber, diesen Terroristen der ein ganzes Land von Hausbesitzern in Schrecken versetzt hat, und es aufgrund seiner hippen Deals mit Playboy und anderen Infoservicen immerhin geschafft hat zur Ikone der Medienmanipulation zu werden. Er entblößt Hakenkreuze bei republikanischen Wahlveranstaltungen und proklamiert, man müsse diesen Republikaner wählen, weil er die einzige Hoffnung des faschistischen Amerika sei. Was natürlich jede Bemühung sinnvoll rückschrittliche Politik zu machen, erst mal in einem unangenehmen Licht dastehen läßt, und ein Albtraum eines jeden Wahlkampfpropagandisten oder -Betreuers sein muß. Er schleppt seinen “Gott”, das Being, das aussieht wie eine übergroße Antiraucherstatue aus dem All zusammen mit einer ebenso aufgeblasenen Antibabypille (RU486), mit auf jede Prozession, die besonders gerne bei Demonstrationen für Abtreibung stattfinden, wo dann die gemäßigten Abtreibungsbefürworter beim Anblick eines “Abortion Survivor”-Plakates ins Grübeln kommen, ob sie das nun wirklich auch noch mitverantworten müssen. Er hängt seinen Leitspruch: “Save The Planet usw.” auf überlebensgroße Werbeplakate für Insektenvertilgungsmittel, gut sichtbar für jeden, der morgens verschlafen über den Highway zur Arbeit fährt, und klebt Kleinausgaben davon auf Polizeiautos, wobei er sich dann auch noch erwischen läßt, und, ganz junge Dame, mit Kulanz behandeln läßt. In unserem Land hätte die Kirche der Euthanasie eine Lebensdauer, die ihrem Grundgebot mehr als gerecht werden würde. In Boston, das ich immer noch, ungeklärter Weise, für das Venedig der Vereinigten Staaten von Amerika halte, sorgt sie für einen ständiges Umschwappen der Realität in Science-Fiction.

Die Säulen seiner Kirche, denn eine Kirche ohne Säulen ist natürlich arg wackelig, (und selbst mit, aber das ist ein anderes Thema) sind die bei jedem Bürger allseits beliebten 4 Grundsätze zur Vollendung: Selbstmord, Abtreibung, Kannibalismus und Sodomie. Was im ersten Moment so klingt wie eine Verschwörungsdissidenztheorie der Achtziger, denen Chris Korda vermutlich sogar einiges zu verdanken hat, liest sich gleich weniger “der-Schrecken-lauert-im-Internet-mäßig” (nebenbei bemert eine der hartnäckigsten 80er Jahre Ideologien, die so penetrant immer wieder wiederholt wird, daß man “Internet” eigentlich kaum noch anders denken kann als im falschen Jahrzehnt, was schade ist und noch ein paar andere Gründe hat), wenn man nach und nach herausfindet, daß Chris Korda absoluter Vegetarier ist. Wühlt man sich durch das Dickicht der E-Sermons, denn schließlich ist die Church Of Euthanasia ja eine Internet Kirche, hat einige Zubereitungstips und Preislisten von menschlichen Foeten hinter sich und hält sich auch sonst für recht geläutert, dann klären sich langsam die Begriffe. Chris Korda macht den Amerikanern, die ja wesensmäßig erst mal alles als Sodomie bezeichnen, was nicht in die Kamera lächelt, das unbezahlbare Geschenk einer Begriffsklärung. Sodomie ist jede Art von sexueller Handlung, die nicht zur Fortpflanzung führen kann. Toll oder? Kannibalismus ist genau das was jeder Mensch uneingestanden tut, der sich lange genug beruhigt in der eigenen Ideologie aufgehalten hat, daß Fleischessen einfach dazugehört, gleichzeitig aber, wie in “aufgeklärten” Gesellschaften so üblich, den Mensch für ein Tier hält. (schwindelerregender Mitgliederzuwachs sollte in jeder Kirche verankert sein). Abtreibung ist der einzige Weg, wenn man dann mal nicht Sodomie gemacht hat, weil sonst muß man sich mit Selbstmordgedanken herumtragen. Kirche der Euthanasie leicht gemacht. Chris Korda redet gerne, gerne von sich, der ja mit zum Problem gehört, von seiner Kirche noch lieber, aber auch von seiner “Musik”.

Warum gibt es von dir eigentlich nur diese eine Platte?

Chris: Es gibt nur diese eine Platte, weil es nur eine geben muß. Es ist nicht grade ein wichtiger Punkt unterhaltsam zu sein, Entertainment zu machen, im Musikbusiness in irgendeiner längerfristigen Art erfolgreich zu sein, oder etwa noch gute Musik zu machen. Das wichtige ist, die anti-humanistische Message der “Church Of Euthanasia” effektiv durch jedes greifbare Massenmedium zu verbreiten. In jeden Winkel der industriellen Gesellschaft. Techno ist ein exzellentes Medium, weil es international ist, dezentralisiert und meistens junge Leute erreicht. Es wird von einem Underground Netzwerk propagiert, das Neues zu etwas Wertvollem macht. Wenn ich irgendetwas Neues dazu tun kann, etwas was aufregend genug ist, dann gibt es keine Grenze für die Subversivität des Inhalts. Es wird sich sehr schnell verbreiten, und mich kostet es wenig.

Das steht in hartem Kontrast zu konventionellen Medien wie Magazin-Werbung zum Beispiel, wo die Kosten enorm sind, Zensuren selbst am Inhalt der Werbung als ganz normal angesehen wird, und die tatsächliche Leserschaft eher gering. Wie viele Leute lesen schon eine ganzes Heft? Die meisten blättern doch lieber durch und versuchen vor allem zu vermeiden, etwas zu lesen. Sie wissen, daß es gefakete Nachrichten sind und wenn etwas wichtiges passiert, dann erfahren sie es eh. Nebenbei ist das auch der Grund warum das einzige Medium mit soetwas wie Integrität der Klatsch ist. Talkshows, Plappersendungen usw. Die Tabloids kümmern sich nicht drum, politisch korrekt zu sein; und man kann alles sagen, solange man nicht langweilt. Als die “Church Of Euthanasia” für die Jerry Springer Show aufgenommen wurde, waren wir unmöglich. Ich hatte ein Sperma-Kleid an, habe das Bein eines gefaketen Fötus abgeknabbert und den Kopf in die Menge geworfen. Vermin spritzte einem Attentäter gegen christliche Abtreibungskliniken mit einer Wasserpistole, die aussieht wie ein Penis, ins Gesicht. Wir hielten Plakate hoch, auf denen stand: Schaltet euer Fernsehn aus und denkt selbst. Nichts von dem würde in einer seriösen Nachrichtensendung zugelassen werden, wo das einzig wichtige Thema das Wetter ist. Bei einem Auftritt in einem öffentlichen TV-Sender hatte ich vorher eine Liste mit Wörtern bekommen die ich nicht sagen darf – Sperma war natürlich auch drauf – und das um den Sponsor der Sendung nicht vor den Kopf zu stoßen. Intel übrigens, wer sonst.

Ein andere Grund dafür, daß es nur diese eine Platte gibt, ist, daß es mich soviel Energie gekostet hat. Ich habe mich ein Jahr meines Lebens mit nichts weiter beschäftigt als diese A-Seite zu machen. Und dann habe ich mit Kevin die B-Seite, die ironischerweise die meisten viel besser finden, in einem Take aufgenommen. Ich schickte die Tracks an ein Presswerk in Brooklyn, und als die Testpressung zurückkam war sie unspielbar, der Frequenzgang war absolut falsch, und die Nadel flog immer raus. Das war eine harte Zeit für mich.

Glücklicherweise traf ich auf David Frangioni, der einen Zettel in einem Plattenladen aufgehängt hatte und fand auch erst später heraus daß er für Aerosmith, Elton John und Paula Abduhl und so weiter arbeitet. Er hat die A-Seite noch mal von vorne gemischt, jede einzelne Spur auf ein ADAT gepackt. Und mit seiner magischen Kiste, ein Ding in Schuhkartongröße mit vier Knöpfen, das mehr kostet als alles was ich besitze, hat er etwas mit der B-Seite angestellt und alles ging. Er ist ein technisches Genie, ein richtiger Künstler in dem was er macht, und ich würde ihm bei allem trauen.

Die Deutschen, Europäer generell, sind neuen Ideen offener gegenüber als Amerikaner. Save the Planet Kill Yourself ist deshalb so erfolgreich in Deutschland. In Amerika ist die Platte immer noch seiner Zeit voraus, da können auch nur sehr wenige das Wort “Euthanasia” überhaupt buchstabieren. Ich habe 1000 Stück gepresst und es im Juni 1994 rausgebracht. Es kam dann mal auf Platz 39 einer alternativen Dance Chart Liste, lief ganz gut in Chicago und Detroit. Monatelang lief ich einem Lizenzdeal hinterher und wurde, natürlich, wie Dreck behandelt. Ich ging sogar nach New York City und klopfte an die Tür von jedem Label das mir einfiel, aber niemand wollte es haben, weil es ihnen zu experimentell war. Ein Label hat mich monatelang angelogen, damit ich nicht von jemand anders gesigned werde. Was für ein abstoßendes Business.

Ich hatte schon jede Hoffnung aufgegeben als ich eines abends auf einer Party Benny Blanco taf, und er mir erzählte, daß DJ Hell versucht mich zu erreichen. Ich hatte schon alles mitgemacht und erwartete nichts, aber als er anrief und ich seine Stimme hörte, hab ich ihm vertraut. Er war wirklich aufgeregt wegen meiner Platte, und das bedeutete mir tatsächlich sehr viel.

Musik ist ein gutes Medium für die verzweifelte Warnung in letzter Minute. Das “Being” sagt: Wenn du töten mußt, dann töte dich, nicht den Planeten. Wir verlieren eine Spezies alle 40 Minuten. Da bleibt nicht mehr viel Zeit. Das ist auch sehr persönlich. Ich sehe die Zerstörung der Erde und fühle Scham und Verzweiflung. Die Musik drückt das aus. Ich fühle mich machtlos und gedemütigt von der industriellen Gesellschaft. Ich bin unfähig der Gesellschaft anders zu wiederstehen, als in kleinen passiven Bewegungen, wie keine Kinder zu bekommen und kein Fleisch zu essen. Alle meine Fähigkeiten, Lesen, Schreiben, Mathematik, Logik, taugen nur in einer industriellen Gesellschaft. Ich wurde konditioniert und indoktriniert ein Teil der Masse zu sein, aber es hat nicht ganz funktioniert. Ich bin noch sensibel genug um zu wissen was fehlt. Was für diese Welt der standardisierten Information und der Arbeitsteilung bezahlt wird. Ich fühle meine Lust an der Kontrolle, und das macht mir Angst. Ich fühle meine Trennung von der Natur, und ich hasse mich deswegen. Aber ich bin zu schwach.

Das bringt mich zu CONFINEMENT Farming, worunter ich die Art verstehe, Tiere unter Konditionen eines extremen Confinements zu halten um sie zu essen. In anderen Worten, ein Konzentrationslager. Die europäischen Nationen fangen an, das ein wenig zu regeln, aber in den Staaten nimmt das eher noch zu. Wir schlachten 5 Milliarden Hühner im Jahr, das entspricht fast der menschlichen Bevölkerung. Wenn Tiere in solchen Konzentrationslagern gezüchtet werden, dann entwickeln sie Stress-Disorders, antisoziale Verhaltensweisen wie Beißen und Kannibalismus. Aber sie sterben nicht daran, sondern an Angstzuständen und Traumata. Eine Lösung ist, den Tieren stimmungsverändernde Drogen zu geben wie Prozac, aber das verändert leider die Farbe des Fleisches. Letztendlich ist wohl die Grenze die, daß man die Tiere genetisch so modifiziert, daß Tiere nicht mehr fähig sind Stress oder Angst zu empfinden. Das sind dann Fleisch-Maschinen.

Jede Technologie, die entwickelt wird, um Tiere zu domestizieren, kann im gegebenen Fall auch dafür benutzt werden, Menschen zu domestizieren. Deshalb sagt das Unabomber Manifeste auch, daß “Menschen in der Zukunft nicht mehr eine Kreation der Natur sein werden oder des Zufalls oder, je nach der religiösen oder philosophischen Meinung, eine Kreation Gottes, sondern eine hergestelltes Produkt. (…) Die industriell-technologische Gesellschaft wird fähig sein die Grenzen der Menschlichen Belastbarkeit durch die Modifizierung der Menschen zu überschreiten. Sei es duch psychologische oder biologische Methoden oder durch beide. In Zukunft werden soziale Systeme nicht mehr den menschlichen Bedürfnissen angepaßt. Der Mensch wird den Bedürfnissen des Systems angepaßt. Ist das erreicht, dann wird es nicht mehr wahrnehmbar sein, ob es für die Entwicklung der Technologie noch irgend ein Hindernis geben könnte, und sie dürfte sich ihrer logischen Bestimmung nähern, die komplette Kontrolle über alles auf der Erde, Menschen und andere wichtige Organismen eingeschlossen.” (aus dem Unabomber Manifest).

In Kürze: Wir sind das Böse. Ich bin kein Anwalt der Zerstörung der industriellen Gesellschaft, obwohl das etwas sympathisches hat. Ich will nur allen klarmachen, daß die primäre Aktivität dieser Gesellschaft die Ersetzung der “wilden” Vielgestaltigkeit durch eine domestizierte Monokultur sozialer und biologischer Art ist. Und daß die logische Konsequenz dessen die totale Assimilation biologischen Lebens in Maschinen ist oder die Zerstörung der Oberfläche des Planeten oder beides. Anders als der Unabomber allerdings, sehe ich das Handeln durch Werkzeuge als die Essenz der menschlichen Aktivität. Ich schäme mich meiner selbst und meiner Spezies und sehne mich danach, mich von der Bevölkerung abzuziehen, durch nicht Fortpflanzung und möglicherweise Selbstmord.

Hell über die COE: Also mit seiner Kirche, da gehe ich nicht confirm. Mich interssiert nur die Musik.

Wir, die wir daran glauben, daß man auch aus einem Laib Brot einen Computer machen kann und die Idee einer künstlichen Intelligenz für eine Fangfrage halten, weil sich Technologie und Intelligenz genausowenig gegeneinander ausspielen lassen wie Natur und Technik, und den Spruch “Ohne Bauern keine Zukunft” als ein eher bedrohliches Statement voller allzuwahrer und kulturpessimistischer Untertöne beurteilen, verhalten uns gegenüber der Kirche der Euthanasie natürlich oberkritisch, wünschen ihr aber Glück für ihr mutiges Unterfangen.

TEXT FÜR DIE RÄNDER: “Demons in My Head”, meine andere Platte, ist eine 40 Minütige Ambient Soundcollage, die teilweise auf Fritz Lang’s Metropolis, teilweise auf Dante’s Inferno beruht. Es wurde mit Zoviet France verglichen, und ich denke man sollte sich das in einer ununterbrochenen “Sitzung” anhören. Es hat den Untertitel “An Environmental Punishment in D Minor” weil es auch so war. Eine Bestrafung, ein Exorzismus. Die Dämonen sind real und auf der CD, wo sie auch hingehören, momentan.

Bei DJ Hell liegen unerwarteterweise schon die nächsten Tracks von Chris Korda: Accapella, was sonst.

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